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Im Sommer 2013 testete der Landwirt Ville Kari aus der finnischen Region Südösterbotten eine der neuen T-Serie von Valtra. Zwischen April und Oktober waren zwei Prototypen für über 2000 Betriebsstunden im Erprobungseinsatz. Bei beiden Traktoren handelte es sich um Direct-Modelle mit dem Valtra-eigenen, stufenlosen CVT-Getriebe.

Ville Kari
Alajärvi, Finnland

Maschinen im Test: Zwei Direct-Modelle der Valtra T-Serie
Haupteinsatzgebiete: Milchvieh- und Mastrinderhaltung

Ideal ausbalancierter Traktor

 Im Frühjahr wurden die Traktoren bei der Gülleausbringung und für die Bodenbearbeitung eingesetzt. „Am Anfang fiel uns sofort auf, wie wendig und fahrstabil der Traktor ist“, berichtet Kari.

Sein Eindruck eines gut ausbalancierten, komfortablen Traktors konnte während der weiteren Einsätze bestätigt werden.  Besonders vor dem Ladewagen bewies die T-Serie auf dem Betrieb von Ville ihre Stärken. „Der neue T zieht super auf dem Feld und auf der Straße fährt er wie auf Schienen.“

Dank des engeren Wenderadius und der für die T-Serie neuen Funktion QuickSteer zur variablen Anpassung der Lenkempfindlichkeit konnte die Wendigkeit erneut verbessert werden. Diese Funktion ist bei allen Arbeiten mit vielen Wendemanövern super, z.B. am Vorgewende oder bei Frontladerarbeiten. „Ich kann mir die Lenkung super einstellen, weniger Lenkradumdrehungen bei häufigem wenden und bei der Geradeausfahrt mehr, um ruhiger fahren zu können. Die neue Lenkung ist einfach hervorragend!“

Die neue Kabine ist heller und noch geräumiger. „Die Sicht wurde in alle Richtungen verbessert. Die Bedienelemente, wie etwa der Schalter für Allradantrieb und Differentialsperre, sind bequem zu erreichen. Außerdem sind zahlreiche Steckdosen, Ablagefächer und zusätzlicher Platz für weiteres Zubehör vorhanden“, so Kari.

Die leuchtstarken Arbeitsscheinwerfer erleichtern das Arbeiten in der Dunkelheit. Die Bedienung der Beleuchtung ist logisch auf einem Schalterfeld angeordnet.

„Auch die Rückfahreinrichtung wurde weiter verbessert. Das neue, elektronisch gesteuerte System ist sehr komfortabel“, so Kari nach dem Einsatz der TwinTrac Rückfahreinrichtung bei Mäh- und Feldarbeiten.

Die neue T-Serie überzeugt den Testbetrieb, besonders der Fahr- und Bedienkomfort hat dabei überzeugt.

 

Ville Kari, 34, ist seit 15 Jahren Landwirt und hat seinen Betrieb im Lauf der Zeit mit viel Engagement und Leidenschaft weiterentwickelt. Neben dem alten Kuhstall wurden ein neuer Maststall sowie ein Milchviehstall mit Melkroboter gebaut. Zeitgleich wurde die Anbaufläche vergrößert und etwa 250 Hektar davon werden mittlerweile ökologisch bewirtschaftet.

Zusammen mit Kari arbeiten auf dem Betrieb drei festangestellte Mitarbeiter. Neben der Rinderhaltung, dem Ackerbau und der Forstarbeit bietet Kari zusätzlich Lohnarbeiten an. Im Sommer hauptsächlich Rode- und Erntearbeiten, im Winter Holzhacken für die Energieerzeugung.

Seit 2007 ist Kari außerdem Testbetrieb für die Neuentwicklungen von Valtra. „Hauptziel dabei ist, die Prototypen im alltäglichen Betrieb über möglichst viele Betriebsstunden einzusetzen und möglichst viel Praxiserfahrung mit den Traktoren zu sammeln. Aber auch die gezielte Erprobung gewisser Funktionen und Entwicklungen ist eine unserer Aufgaben“, erklärt Kari.

Bei der Prototypenerprobung sind Überraschungen und Weiterentwicklungen an der Tagesordnung. „Einige Prototypen werden nur einen Tag lang eingesetzt, andere wiederum viele Monate lang. Mit einigen lässt sich reibungslos arbeiten, bei anderen gibt es Überraschungen“, so Kari.

Ein guter Testfahrer muss aufmerksam sein und jede Entwicklung kritisch hinterfragen. Während der Erprobung der Valtra Traktoren erfolgt eine kontinuierliche Datenerfassung und -übermittlung an das Werk. Der Testfahrer kann alle Beobachtungen und Auffälligkeiten direkt auf dem Schlepper in das System eingeben, also dann, wenn die Eindrücke noch frisch sind. Im Werk werden diese dann sorgfältig analysiert und Schlüsse daraus gezogen. 

„Die Dokumentation erfolgt bei Valtra systematisch mit einem speziellen System. Das gesamte Feedback wird bei der Entwicklung der Traktoren miteinbezogen. Es macht mich immer stolz, zu sehen, dass ich durch mein Feedback das Endprodukt – auch die neue T-Serie – positiv beeinflussen konnte“, fasst Kari zusammen.

Text und Fotos: Matti Kallio

Im Frühjahr wurden die Traktoren bei der Gülleausbringung und für die Bodenbearbeitung eingesetzt. „Am Anfang fiel uns sofort auf, wie wendig und fahrstabil der Traktor ist“, berichtet Kari.

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