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Valtra unterstützt die Entwicklung einer CO2-neutralen Fleisch- und Milchproduktion

Valtra - Yara Zusammenarbeit

07.11.2019

Valtra arbeitet mit dem Düngemittelhersteller Yara an einem Projekt, das die Umweltauswirkungen der Fleisch- und Milchproduktion erheblich verringern und die Produktivität der Grünlandproduktion steigern soll. Das dreijährige Projekt wird Valtra Smart Farming-Technologien wie Valtra Guide, Section Control, Variable Rate Control und Valtra Connect verwenden.

Finnische Rinderfarmen, die an der Forschung teilnehmen, werden eine breite Auswahl an Technologien einsetzen. Eine lokale Wetterstation liefert lokale Daten für Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Verdunstung. Bodensensoren messen die Temperatur und Feuchtigkeit der Felder. Eine Fahrzeugwaage wird die Heuerträge wiegen, während ein am Dach des Traktors angebrachter Yara N-Sensor die Masse und das Chlorophyll der Pflanzen vor dem Traktor analysiert. Zusätzlich werden der Boden und die Silage in Laboratorien einer eingehenden Analyse unterzogen. Es wird erwartet, dass die angesammelte Datenmenge enorm ist.

Ziel des Projekts ist es, durch Digitalisierung und Ressourceneffizienz einen Systemwechsel für landwirtschaftliche Betriebe zu erreichen. Zukünftige Verbraucher werden sich nicht nur dafür interessieren, auf welchem Gebiet ein bestimmtes Produkt angebaut wurde, sondern auch, wie viel Diesel, Dünger und Pflanzenschutzmittel wann verwendet wurden.

Gras bindet Kohlenstoff

Ungefähr die Hälfte der Feldfrüchte besteht aus Kohlenstoff. Deshalb bindet Gras den Kohlenstoff deutlich effektiver. Gras hat starke Wurzeln und viel Masse. Und als mehrjährige Pflanze ist die grüne Bodenbedeckung besser als zum Beispiel von Getreide. Je besser Gras wachsen kann, desto mehr Kohlenstoff kann es binden. Gleichzeitig werden die Produktionsmittel für das Wachstum optimiert und der Kraftstoffverbrauch minimiert.

Das erste Jahr des dreijährigen Projekts wird sich auf die Einführung verschiedener Technologien konzentrieren. Weitere Messergebnisse werden im zweiten und dritten Jahr vorliegen, aus denen dann entsprechende Schlussfolgerungen gezogen werden können. Bereits klar ist, dass es sich bei der Lösung nicht um eine einzelne Maßnahme handelt. Stattdessen muss der gesamte Prozess optimiert werden, um die Kohlenstoffemissionen zu minimieren und so viel Kohlenstoff wie möglich in Bezug auf Düngung, Traktorarbeit und Silagequalität zu binden.

Das Telemetriesystem Valtra Connect misst auf einfache Weise, wie viel Zeit, Kraftstoff und Traktorarbeit auf einer bestimmten Fläche verbraucht wurde. Die variable Mengensteuerung Variable Rate Control ermöglicht es, die optimale Düngermenge auf einzelne Feldabschnitte auszubringen – basierend auf Boden- und Pflanzenanalysen. Die Teilbreitenschaltung Section Control verhindert, dass Abschnitte bei verschiedenen Aufgaben übersehen oder doppelt behandelt werden. Task Doc überträgt die Anbaupläne vom Bürocomputer auf den Traktor und die Daten vom Traktor zurück auf den Bürocomputer. Schließlich verwendet das Spurführungssystem Valtra Guide Positionsdaten, um all dies zu ermöglichen.

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