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Erprobung der Zuverlässigkeit

Im Frühjahr 2013 begann die Erprobung von zwei Prototypen der neuen T-Serie im landwirtschaftlichen Betrieb Koivikko Manor in Kitee, Finnland. Die Leistungsfähigkeit der Versu konnte durch den Einsatz bei einem Stallneubau direkt getestet werden.

Koivikko Manor, Kitee, Finnland
Agrargenossenschaft MTY Partanen & Tolonen

Maschinen im Test: Zwei T Versu (250 und 174 PS)
Haupteinsatzgebiete: Milchviehhaltung, Mastrinder und Biogasanlage

Beeindruckende Zugkraft

„Bei den Arbeiten fiel uns sofort die Kraft des Traktors auf“, erinnert sich Pekka Partanen. „Wir haben das Fundament für den neuen Stall gelegt, der Boden war gerade erst aufgetaut, also mussten alle Lasten praktisch auf schlammigem Untergrund transportiert werden. Die Zugkraft hat trotzdem voll überzeugt“

Beim Transport von Mist und Gülle stellte der Prototyp neben seiner Kraft auch sein gutes Fahrverhalten auf der Straße unter Beweis. Die Fahrstabilität des Traktors, die Sicht aus der Kabine und die Anordnung der Bedienelemente sind klasse“, berichtet der Technikverantwortliche Tero Nenonen.

Der positive erste Eindruck wurde beim Ankuppeln der Geräte noch weiter verstärkt. „Die Hydraulik- und Bremsanschlüsse sind jetzt ganz einfach zu handhaben, genau wie die Steckdose für die Beleuchtung. Anordnung und Konstruktion sind einfach durchdacht“, so Nenonen weiter.

Die Traktoren wurden für die Feldarbeit sowie für verschiedene Transportarbeiten eingesetzt, z. B. beim Transportieren von Gülle und Mist für die Biogasanlage. Die hügelige Gegend der Karelien erwies sich als ideales Testgelände für die neue T-Serie. Das Getriebe und die gesamte Abstimmung und Technik der Versus waren in Kitee harten Testbedingungen ausgesetzt. Neben Motor, Bremsen und Kabine wurden auch Fahrverhalten und Sicherheitsaspekte in die Bewertung des Testbetriebes miteinbezogen.

„Das Getriebe des Versu ist wirklich deutlich verbessert worden. Das Zusammenspiel von Automatikgetriebe und Motor funktioniert rasch und reibungslos. Auch bei hoher Last konnten Steigungen mühelos im Automatikmodus bewältigt werden. Insgesamt erwiesen sich die Traktoren als wirklich robuste und leistungsstarke Maschinen“, fasst Pauli Tolonen zusammen.

Auch die anderen neuen Funktionen wurden ausgiebig getestet und die unkomplizierte Handhabung auf die Probe gestellt. „Die AutoTraction-Funktion für das Fahren ohne Kupplung, also nur mit Gas und Bremse, ist eine hervorragende Lösung; das Gefühl am Gaspedal war gut. Auch der Tempomat lässt sich wirklich einfach bedienen“, so Tero Nenonen.

Besonderes Lob galt der Berganfahrhilfe (Hill Hold), der sich auf rutschigem Untergrund und bei anderen schwierigen Bedingungen als zuverlässige Hilfe erwies. „Durch die Funktion wird verhindert, dass der Traktor beim Anfahren zurückrollt, was beim Einfahren vom Feld auf eine befahrene Straße ein großer Vorteil ist. Der Berganfahrassistent bedeutet ein großes Plus an Komfort und Sicherheit“, so Pauli Tolonen.

Gut gefallen hat außerdem die Sicht aus der Kabine, insbesondere im Verkehr aber auch allgemein bei der Arbeit. „Ohne die Säule am rechten Fenster ist die Sicht in Kreuzungsbereichen wesentlich besser und man fährt einfach sicherer“, berichtet Pekka Partanen.

Sicherheit ist auch bei der Zusammenarbeit der Agrargenossenschaft mit der vor Ort ansässigen Landwirtschaftsschule ein wichtiges Thema. Das Hauptziel der Prototypenerprobung ist die Entwicklung eines zuverlässigen und sicheren Traktors. „Wenn Überraschungen und Probleme bereits während der Erprobungsphase auftreten und gelöst werden, profitiert der Endkunde später davon“, fasst Partanen zusammen.

Koivikko Manor
In der kleinen Gemeinde Koivikko in Kitee, einer Stadt im nördlichen Teil der finnischen Region Karelien, gibt es einen Zusammenschluss einiger Agrar-Unternehmen, darunter auch der private Milchviehbetrieb Koivikko Manor. Der landwirtschaftliche Betrieb umfasst neben der Milchvieh- und Mastrinderhaltung mit eigener Zucht ein Schulungszentrum für die 80 Auszubildenden der mit zum Verbund gehörenden Landwirtschaftsschule. Daneben werden eine Reitschule und ein Restaurant betrieben. BioKymppi, ein weiteres Unternehmen des Zusammenschlusses, erzeugt Wärme und Elektrizität aus Bioabfall, Mist und Gülle. Das Substrat wird im Betrieb als Wirtschaftsdünger eingesetzt..

Text und Fotos: Matti Kallio

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