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Valtra – mehr als nur ein Standard-Traktor

30.11.2012

Familie Heimes aus dem Hochsauerlandkreis setzt seit 1999 auf Valtra Traktoren, die sich perfekt für ihren land- und forstwirtschaftlichen Betrieb eignen.  

Valtra – mehr als nur ein Standard-Traktor

 Valtra 6550Hi im Harvester-Einsatz.

Der Betrieb Heimes liegt im Dorf Grafschaft im Hochsauerland, einer von Land- und Forstwirtschaft geprägten Region. Neben 75 Milchkühen und ca. 75 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche stellen die Forstwirtschaft auf 55 ha sowie land- und forstwirtschaftliche Dienstleistungen weitere wichtige Standbeine für die Familie dar. Auf dem Hof leben und arbeiten Franz-Josef Heimes, seine Frau Diane, die beiden Söhne Björn (13 Jahre) und Lasse (6 Jahre) sowie die Eltern von Franz-Josef Heimes, Franz und Ingrid Heimes. Zudem beschäftigen sie noch Fahrer Daniel Dünnebacke.  

Valtra für Land- und Forstwirtschaft

Die bekennenden Skandinavienfans haben sich bereits 1999 für den Kauf des ersten Valtra Schleppers entschieden, einen Valtra 6400. Grund war die Eignung des Traktors für den Einsatz in Land- und Forstwirtschaft. 

Im Jahr 2000 kam das erste Harvesteragregat, ein Patu Schubprozessor, für den Anbau am Schlepper dazu. Der Valtra wurde seit dem sowohl für die Holzernte, das Rücken sowie die anfallenden landwirtschaft­lichen Arbeiten genutzt. 2003 wurde der Valtra 6400 mit 5.000 Betriebsstunden gegen einen 6550Hi getauscht. 2005 wurde dann auf Grund der stetig steigenden Nachfrage nach forstwirtschaftlichen Dienstleistung und der Umstellung des Eigenwaldes auf Kurzholz das alte Aggregat gegen ein Patu RH 405 Walzenaggregat ausgetauscht. Mit dem neuen Harvester sind Fälldurchmesser bis 45 cm möglich. Das Haupteinsatzgebiet liegt im Schwachholz bis zur dritten beziehungsweise vierten Durchforstung. Hier steht der Valtra einem Selbstfahrer aufgrund seiner Abmessungen, Gewichtsverteilung und Wendigkeit in nichts nach. Der 6550Hi hat mittlerweile fast 11.000 Betriebsstunden. „Die 20.000 Stunden wollen wir schon noch voll machen“ so der zufrieden Besitzer Franz-Josef Heimes.  

Die Arbeit in der Landwirtschaft wird nicht weniger

Neben der Arbeit in der Forstwirtschaft wird auch die Arbeit im landwirtschaftlichen Bereich nicht weniger. Neben den Einsätzen auf dem eigenen Betrieb werden noch Mäharbeiten mit einer 6,4m Mähkombination im Lohn durchgeführt. Zudem ist der Betrieb Mitglied in einer Silogemeinschaft mit mehreren Landwirten. 2011 wurde daher zur Entlastung des 6550 ein weiterer Valtra Schlepper angeschafft, ein N121 mit Frontlader. Der 6550 wird allerdings nach wie vor für die Land- und Forstwirtschaft genutzt. Mit der nötigen Erfahrung ist es möglich, den Schlepper innerhalb von ca. zwei Stunden komplett vom landwirtschaftlichen Einsatz zum Harvester umzurüsten. Insgesamt wird eine Auslastung von ca. 1.200 Betriebsstunden pro Jahr und Traktor realisiert.

Ein starkes Team mit Zukunft

Diese Schlepperauslastung wäre neben der Versorgung der 75 Milch­kühe allerdings nicht ohne ein starkes Team möglich. So kann es sein, dass Fahrer Daniel Dünnebacke zu Spitzenzeiten schon einmal 50 Stunden in 3 Tagen auf den 6550 fährt. Auch die Jüngsten packen bei Familie Heimes schon tatkräftig mit an, so fährt selbst der 6 jährige Lasse bereits Valtra „wie ein Großer“. Auf Grund des starken Interesses der beiden Söhne ist der Fortbestand des Betriebes also gesichert. 

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