enter site content | navigation
Neuigkeiten / Aktuelle Informationen / 2010 / 50 Jahre Valtra do Brasil

50 Jahre Valtra do Brasil

01.02.2010

Das Valtra-Werk im brasilianischen Mogi das Cruzes feierte im Januar sein 50-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten fanchen am 27./28. Januar statt. Lesen Sie hier mehr über die Geschichte von Valtra do Brasil.

50 Jahre Valtra do Brasil

Im Januar wurde in Mogi das Cruzes das 50-jährige Jubiläum von Valtra do Brasil gefeiert.

In den heutigen Valtra-Traktoren vereinen sich zwei Geschichten: die des finnischen Valmet und des schwedischen Volvo BM. Die Wurzeln des Ersteren stammen aus Finnlands Verteidigungsindustrie, welche 1917 unabhängig wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die finnische Waffenindustrie in die zivile Produktion überführt und unter dem Namen Valmet Oy vereint. Traktoren repräsentierten eine der bedeutendsten Produktgruppen.

Es ist kaum zu glauben, dass ein neuer Traktorenhersteller, welcher weniger als zehn Jahre existierte, bereits 1960 eine Traktorenfabrik in Brasilien baute. Dieser Schachzug jedoch schuf die Basis für internationales Wachstum und half der finnischen Traktorenmarke, die Konsolidierung in der Industrie zu überstehen. 

Ein moderner Dieseltraktor

Valmet begann Mitte der 50er Jahre einen modernen, kostengünstig herzustellenden Dieseltraktor zu entwickeln. Das neue Modell wurde im November 1956 vorgestellt und erwies sich als voller Erfolg. Die finnischen Importbeschränkungen waren aufgehoben worden, und die Marktführer bis dahin waren Traktoren aus Groß Britannien.

Obwohl die anderen Marken mit dem Diesel Valmet nicht konkurrieren konnten, beschloss das Unternehmen die Taktik zu ändern um die Zukunft zu sichern. Die Finnen begrüßten nach dem Krieg westeuropäische und amerikanische Produkte. So wurde darüber nachgedacht, we diese pro-westliche Einstellung der Kunden in eine Stärke verwandelt werden konnte. Die finnischen Traktoren zu exportieren würde auch für die finnischen Kunden ausreichend Beweis für die Qualität dieser Produkte sein.

Erschließung von Exportmärkten

Einhundert kleine Valmet Traktoren wurden 1955/1956 in die Türkei exportiert. Finnlands Nachbarländer Norwegen, Schweden und Dänemark brachten jedoch nur ein geringes Ergebnis. Das Unternehmen stellte fest, dass es in den sich schnell entwickelnden Nationen eine enorme Nachfrage nach Traktoren gab, so dass die Valmet 33 D Modelle probeweise in Länder wie China, Polen, Spanien und später auch nach Brasilien geschickt wurden. Im Juli/August 1958 wurde eine große Ladung Valmet 33 D Traktoren am Bahnhof von Jyväskylä auf Wagons verladen. Insgesamt wurden 350 Traktoren nach China geliefert.

Nachdem Valmet erfolgreich den Transport für Handelsgeschäfte mit Brasilien organisiert hatte bemerkte das Unternehmen, dass Finnland aufgrund des vielen Kaffees, der von Finnland in Brasilien eingekauft wurde, ein guter Handelspartner für Brasilien war. Daher wurden dann 1250 Valmet Traktoren in den Jahren 1959-1960 nach Brasilien exportiert.

Valmet do Brasil wird gegründet

Trotz der anfänglich vielversprechenden Exportzahlen äußerte das Land bald den Wunsch nach einer eigenen Landtechnikindustrie, was den Bedarf an importierten, finnischen Traktoren erlöschen lassen würde. “Grupo Executivo da Indústria Automobilistica” (GEIA), eine Einrichtung der brasilianischen Regierung, veröffentlichte am 23.12.1959 eine Ausschreibung, welche den Aufbau einer nationalen Traktorindustrie zum Ziel hatte.

Valmet erarbeitete in Rekordzeit einen Plan, das Angebot sollte bis Ende Januar 1960 bei der GEIA  eingereicht werden. Dazu kam noch, dass ausschließlich in Brasilien registrierte Unternehmen Angebote abgeben konnten. Aus diesem Grund wurde im Januar 1960 das Unternehmen “Valmet do Brasil – Indústria e Commercio de Tratores S.A.” beim Handelregister von São Paulo angemeldet.

GEIA gab Ende März 1960 die Gewinner der Ausschreibung bekannt. Zehn der 20 Projekte bekamen den Zuschlag. In der Kategorie "Mittelgroße Traktoren" stand Valmet an erster Stelle. Weitere erfolgreiche Bewerber waren Massey Ferguson, Ford, Deutz und Fendt. Für Valmet Fabrik war eine jährliche Produktion in Höhe von 4.000 Traktoren geplant.

Mogi das Cruzes wurde als Ort für die Fabrik ausgewählt, ca. 70 Kilometer vom Zentrum São Paulos entfernt in Richtung Rio de Janeiro. Eine ehemalige Textilfabrik wurde aufgekauft und zu einer Traktorfabrik erweitert. Von Anfang an war, aufgrund der nur wenige Jahre zuvor nationalisierten Automobilindustrie, klar, dass ein vor Ort produzierter Motor für den Traktor gewählt werden musste. Es wurde Perkins in Betracht gezogen, dieser gehörte jedoch bereits Massey Ferguson. Weitere Kandidaten waren Mercedes-Benz und MWM (Motorenwerke Mannheim), wobei am Ende MWM ausgewählt wurde.

Der erste in Brasilien hergestellte Valmet-Traktor wurde am 14. Dezember 1960 vorgestellt, was eine beachtliche Leistung darstellte in Anbetracht der Tatsache, dass Valmet nur neun Jahre zuvor in den Traktorenbau eingestiegen war und nur ein Jahr zuvor die Geschäfte in Brasilien aufgenommen hatte.

Probleme in Brasilien

Die Inflation in Brasilien galoppierte in der ersten Hälfte der 1960er Jahre. Traktorverkäufe konnten nur durch monatliche Preisanpassungen gewährleistet werden. Die Situation änderte sich jedoch 1964 nach dem Militärputsch. Die Militärregierung wollte dem politischen Populismus und der schwindelerregenden Inflation ein Ende bereiten. Die neue Regierung änderte die Wirtschaftspolitik radikal duch die Erklärung eines Preisstops im Mai 1964, was auch die Traktorindustrie betraf. Trotz der harten Preisregulierungen war 1964 ein erfolgreiches Jahr für Valmet do Brasil. Das Unternehmen verkaufte den Aufzeichnungen zufolge 2.368 Traktoren.

Zu Beginn des folgenden Jahres wurde die Aufhebung der Fördermittel für Traktorkäufer zur Bedrohung. Diese Situation dauerte jahrelang an, was zur Folge hatte, dass die Hälfte von Brasiliens Traktorenfabriken ihre Aktiviäten einstellen mussten. Darunter waren Ford, Deutz und Fendt. Ford kam in der Mitte der 1970er Jahre zurück, aber die Fabrik von Deutz wurde zu Cummins. Fendt verkaufte die eigene Fabrik 1968 an Schuler, einen Hersteller von Blechmaschinen. Die drei verbleibenden Fabriken wurden durch Massey Ferguson, Valmet und CVT, ein brasilianisches Unternehmen betrieben, welches die Lizenzrechte für die alten Oliver Traktoren erworben hatte.

Rapides Wachstum in den 1970er Jahren

Die ersten MWM Diesel Traktoren waren mit Vorkammermotoren ausgestattet, aber 1968 forderte Valmet, die in den eigenen Motoren genutzte Direkteinspritzung auch in den MWM Motoren zu verbauen. 1973 wurde die Linha 73 Serie in Brasilien vorgestellt. Die Serie beinhaltete folgende Modelle: den Cafeéiro mit 52 PS für Kaffee-Plantagen, den 62 id (55 PS), den 85 id (78 PS) und den Sechszylinder Valmet 110 id (116 PS), welcher die Straße für Valtras führende Rolle im Segment der großen Traktoren ebnete.

Zur gleichen Zeit wurde die traditionelle rote Farbe in ein gelb und braun geändert. In diesem Jahr erreichte das Unternehmen ein Rekordergebnis von 10.213 Traktoren. 1977 produzierte Valmet do Brasil annähernd 15.000 Traktoren, durch die Eröffnung einer neuen Montagelinie konnte das Unternehmen die Kapazität ausbauen.

Linha 8 wurde in den 1980ern eingeführt

Im Juli 1981 wurde eine neue Modellreihe vorgestellt: Linha 8. Die Serie beinhaltete ein Dreizylinder 68 Modell, ein Vierzylinder 88 Modell und ein Sechszylinder 118 Modell, welches mit einem völlig neuen Hochleisungsgetriebe ausgestattet war. Das bedeutendste, neue Modell war der 118-4, der erste brasilianische Allradtraktor. Dieses Modell garantierte Valmet die Marktführerschaft unter den Großtraktoren in Brasilien.

Eine weitere Innovation, welche mit dem Linha 8 vorgestellt wurde, war eine doppelte Luftfilterung, welche die Luft erst durch einen herkömmlichen Ölbadluftfilter und dann durch einen modernen Papierfilter reinigte. Dies half, die Lebenszeiten der Motoren unter den staubigen Bedingungen beträchtlich zu verlängern.

Der erste "Nordische Traktor" in Brasilien

Valmet do Brasil hatte sich die Position am brasilianischen Markt durch die Vorstellung des Sechszylinder 118 Modells (120 PS SAE) im Jahr 1981 gesichert. Zwei Jahre später besiegelte die Einführung eines Allradmodells, basierend auf dem 118, mit Turbolader, Valmets führende Position bei Großtraktoren in Brasilien. Dies war der Valmet 138-4 Turbo (140 PS SAE), welcher 1983 vorgestellt wurde. Es war der erste brasilianische, abgasturboaufgeladene Allradtraktor.

Dennoch entstand eine Lücke zwischen den traditionellen Valmet Traktoren und den großen Sechszylinder Modellen, und die anderen Marktteilnehmer taten ihr Bestes, dies für sich zu nutzen. Aus diesem Grund wurde das "Nordischer Traktor"-Konzept von Volvo BM Valmet, wie der Traktor zu der Zeit aufgrund der Übernahme der Traktorsparte von Volvo genannt wurde, auch in Brasilien vorgestellt. Da das Zuliefernetzwerk in Brasilien komplett von dem in Europa abwich, mussten die brasilianischen Modelle signifikant geändert werden. Der Motor wurde von MWM do Brasil bezogen, wo ebenfalls eine aufgeladenen Version des 3,9 l Vierzylinder entwickelt wurde.
Im Jahr 1986 schrieb Valmet wiederum durch die Vorstellung zweier neuer Modelle Geschichte in Brasilien: der 880 (81 PS SAE) und der 980-4 (95 PS SAE), welcher der erste brasilianische Vierzylinder Allradtraktor mit Turbolader war.

Valmet war auch Pionier im Hinblick auf die Antriebskraft. 1983 wurden mit Alkohol betriebene Traktorenmodelle vorgestellt. Diese Modelle waren mit zwei Einspritzpumpen ausgestattet: eine für Diesel, und eine für Alkohol. Der Alkohol wurde benutzt, um Kraft und Drehmoment zu erzeugen, und eine kleinere Menge Diesel wurde eingespritzt, um die Treibstoffmischung zu verbrennen. Alles in Allem produzierte Valmet do Brasil 1700 Einheiten dieser alkoholbetriebenen Traktoren zwischen 1983 und 1986. 

Valmet do Brasil betritt die 1990er

Zwischenzeitlich in dem bedeutenden Agrarland der zweitgrößte Hersteller von landwirtschaftlichen Traktoren , begann Valmet dor Brasil (=VdB) Käufer anzuziehen. Um das Eigentum zu sichern erhöhte Valmet 1989 seine Anteile von 72% auf 99%.

Brasiliens Zollbestimmungen wurden 1992 so weit gelockert, dass Valmet entschied, VdB sollte von nun an neben den MWM Motoren auch Valmet Motoren verbauen. Dies führte zwei Jahre später zur Motorenmontage in Brasilien. Die Entscheidung war, in Betracht auf den Erfolg des heutigen AGCO Sisu Power, eine weise und weitsichtige Lösung.

Im August 1989 enthüllte Valmet do Brasil sein 1780 Modell, welches nicht viel kleiner war als der europäische Valmet Mega. Der turbogeladene MWM Motor brachte 165 PS. Das 12+4R Getriebe wurde vom Vorgängermodell 138/148-4 übernommen. Der Aufbau der Hinterachse wurde in eine Planetenbauweise geändert. Das Design wurde ebenfalls an die "Nordic"-Modelle von Valmet angepasst. Die anderen Sechszylindermodelle des Unternehmens wurden ein Jahr später ähnlich modernisiert. Diese Modellreihe wurde gefolgt vom Valmet 1880 S, welcher mithilfe eines kraftvollen Valmet Motors angetrieben wurde. 

1991 restrukturierte Valmet die Traktorensparte. Bis dato berichtete Valmet do Brasil direkt an die Valmet Zentrale. Ab März 1991 wurden jedoch alle zum Traktorengeschäft gehörenden Fabriken unter der neuen Valmet Traktorensparte vereint. Dies wurde gemacht, um die Fabrik in Suolahti, das Linnavuori Motorenwerk in Nokia und Valmet do Brasil S.A. einzubinden. Der Nettoumsatz dieser drei Einheiten betrug 1990 insgesamt umgerechnet 320 Millionen Euro, die Anzahl der Angestellten betrug 3000.

Ungefähr zur gleichen Zeit begann sich die Marktsituation ungünstig zu entwickeln. Die Verkäufe im Norden kollabierten, und Sturmwolken erschienen am finnischen Horizont. Das Unternehmen erneuerte zu der Zeit die Modellreihen, wobei noch eine große Anzahl an unverkauften Traktoren der alten Modelle auf Lager war. Und dann ging auch noch einmal zur gleichen Zeit der brasilianische Markt zurück.

Maßgeschneiderte Traktoren - ein Wettbewerbsvorteil

Die abgebauten Lager und eine neue Produktionsphilosophie, basierend auf individuellen Kundenbestellungen und Massen-Maßanfertigung einzuführen waren Innovationen, welche sowohl die Produktion von Valmet in Finnland als auch die Exporte von Valmet Traktoren in den 1990ern wieder ansteigen ließen.
Die Marketing Kampagnen für das neue Kundenbestellsystem begannen 1994. Die Botschaft wurde vom jeweiligen lokalen Markt übernommen: “Skreddersöm, Bestem selv, Su Tractor Personal, Massgeschneidete Traktoren, Tailor Made, Mittatilaus...”

Der brasilianische Markt schrumpfte in der ersten Hälfte des Jahres 1995, als die Regierung wieder die Agrarsubventionen reduzierte. Die Landtechnikindustrie wurde wieder mit eine harten Situation konfrontiert - der brasilianische Markt war in der Tat über die Jahre eine Achterbahnfahrt. Wie sich jedoch herausstellte, war Valmet do Brasil in der Lage, schneller als der Wettbewerb auf die veränderte Situation zu reagieren.

Mitten in der Krise stellte Valmet do Brasil die gleichen Maßnahmen vor, wie sie in Finnland in der Krise 1991 angewandt worden waren. Während der Zeiten niedriger Produktionszahlen war es möglich, viele interne Veränderungen durchzuführen. VdB nutzte diese Zeit, die eigenen Mitarbeiter im neuen Kundenbestellsystem nach dem finnischen System zu schulen. Der lokale Slogan für das System war "O Trator Combinado”. Zur gleichen Zeit begann VdB, fünf Farboptionen anzubieten, wie Valmet in Europa.

1998 stellte VdB die Produktion der Valtra Valmet 100 Serie vor, welche die gleiche war wie die 700 und 800 Serie in Finnland.


Highlights seit dem Jahr 2000

Drei Modellreihen wurden 2000 in Produktion genommen: die leichte BL Serie, die mittelschwere BM Serie und die schwere BH Serie. Die anfänglichen Veränderungen in den Besitzverhältnissen der Muttergesellschaft in Finnland hatten nicht viel Einfluss in Brasilien, aber als AGCO 2004 neuer Besitzer von Valtra wurde, wurden signifikante organisatorische Veränderungen innerhalb VdB durchgeführt.

Die Traktorenindurstrie in Brasilien profitierte vom Konjunkturpaket "Modafrota" der Regierung, welches darauf abzielte, die Traktoren des Landes in den frühen 2000ern zu modernisieren. 2007 erwachte das Bewusstsein für die Bedrohung durch den Klimawandel, was einen Produktionsanstieg von Biotreibstoffen verursachte. Ein neuerlicher Traktorboom setzte deshalb in Brasilien Ende 2006 ein. Valtra profitierte am Meisten von diesem Aufschwung, da bereits traditionell ca. 50% des Traktorenmarktes für Zuckerrohrplantagen beherrscht wurde.

Valtra do Brasil stellte Ende 2007 auch eine Mähdrescherlinie vor. Auf dem brasilianischen Markt sind weniger Marken präsent als in Europa, und Valtra Händler freuten sich darauf, Mähdrescher vom zweitgrößten Hersteller am Markt zu erhalten. Als Teil von AGCO hatte Valtra die Möglichkeit, Erntemaschinen von der Massey Ferguson Fabrik in Santa Rosa, gefertigt nach eigenen Spezifikationen, zu beziehen.

Die ökonomische Situation begann 2008 wieder schlechter zu werden, und die Stückzahlen in der Landtechnikindustrie kollabierten 2009. Trotzdem expandierten das operative Geschäft von Valtra in Brasilien weiterhin.

Die Geschäfte basierten auf Qualität

Die ausgezeichneten Präzisions- und Messwerkzeuge, welche für die Herstellung von Waffen vonnöten waren, boten die Basis für die hochqualitativen Valmet Traktoren. In den späten 1980er Jahren wurde der verarbeitenden Industrie das ISO 9001 Qualitätszertifikat vorgestellt. Im Dezember 1993 bekam Valtra Finnland als erstes Traktorenwerk der Welt diese Zertifizierung. Sowohl das Motorenwerk als auch Valmet do Brasil erhielten die Zertifizierung 1995. 1996 wurde Valmet do Brasil in Valtra do Brasil umbenannt.

Aufgrund der ununterbrochenen Präsenz auf dem brasilianischen Markt während der letzten 50 Jahre wird Valtra als ein "heimischer" Traktor betrachtet. Sowohl die Qualität des Produktes als auch der Kundenservice sind sehr hoch, wobei die Kundne in Brasilien vor Allem die Wiederstandsfähigkeit und lange Lebensdauer der Valtra Traktoren schätzen. In den letzten, aufeinanderfolgenden fünf Jahren gewann Valtra den Master Cana Award der brasilianischen Zuckerrohrerzeuger für das beste Produkt und den besten Service.

2006 erhielt VdB die OHSAS 18001 Berufsgesundheit- und Sicherheitszertifizierung, und 2002 wurde die ISO 1400 Umweltmanagementzertifizierung gewährt. Das Unternehmen ist unter den Pionieren des Umweltmanagements in Brasilien. Valtra Traktoren können mit Biodiesel betrieben werden, und das Unternehmen erforscht derzeit den Einsatz von Ethanol unter Andwendung der fortschrittlichsten Motorentechnologie. Einer der Wettbewerbsvorteile von VdB ist das AGCO Sisu Power Motorenwerk unter dem gleichen Dach wie die Traktorenfabrik.

Valtra do Brasil exportiert derzeit die Traktoren in 60 Länder der Welt. Es sind 13 Imporeure allein in Latain Amerka und 150 Händler in Brasilien.

Valtra do Brasil 50th anniversary celebration

Valtra do Brasil 50th anniversary celebration

Zurück